Info
Seit einigen Jahren kultivieren wir Erdorchideen bei uns im Hausgarten.Vorraussetzungen dafür waren sowohl teilsonnige wie sonnenabgewandte Areale im Garten, eine gute Auflockerung des Bodens (hier mergelig-lehmig) und das Unterlassen von gärtnerischem Übereifer nach der Pflanzung.
Wir setzen die adulten Pflanzen in Pflanzlöcher etwa in Größe eines 20 Liter Eimers in ein Gemisch aus 50 % ungedüngte (!) Gartenerde und 50% Tongranulat oder Bimsgestein-Splitt. Die Pflanzen wolllen danach in Ruhe gelassen werden, gelegentliches Jäten von Unkraut und eine zuträgliche Moos- oder Mulchschicht reichen völlig. Materialien zur Bodenverbesserung gibt’s im Baustoffhandel (Fibotherm 2-4mm/Raab Trockenschüttung).
Einmal etabliert sind Erdorchideen aus unseren geographischen / klimatischen Breiten faszinierende, vielgestaltige Pflanzen, welche sich unproblematisch in jeden Hausgarten einbringen lassen. Auf tierische Schädlinge, insbes. Nacktschnecken, muß man ein wachsames Auge haben, sie können binnen kurzer Zeit verheerende Schäden anrichten.
In einem kleinen Moorbeet kultivieren wir verschiedene Carnivoren (fleischfressende Pflanzen) in einer nachempfundenen Begleitvegetation und auch eine Auswahl Orchideen.
Seit Neuerem geben wir Samenkapseln zur Aussat, erfolgreiche Aussaaten päppeln wir dann hoch.